Samstag, 19. Mai 2012
Petra Grotkamp/WAZ: Die Presse als Hure von Betrügern
Zu dieser WAZ-Gruppe gehört auch die WAZ Onlineservice GmbH. Diese wieder ist eine Kooperation mit der Euroweb Internet GmbH. Die Euroweb Internet GmbH ist wieder eine Firma, deren Geschäftsmodell mit "systematischer, gewerbsmäßig und bandenmäßig betriebener Betrug" sicherlich richtig bezeichnet ist, hierfür sprechen zahlreiche Urteile und Verfahren vor Staatsanwaltschaften. Die Problematik und die Betrugsvorwürfe sind öffentlich bekannt, dass muss gerade auch für die "Journalisten" aus dem Hause der Petra Grotkamp gelten. Wenn diese jetzt aber nur noch positiv über die Euroweb berichten und negative Aspekte gänzlich außen vor machen, dann wird das von der der Frau Petra Grotkamp gesteuerte Haus zum Mittäter, die Journalisten des Verlages überschreiten eine Grenze. Denn über mit der WAZ-Gruppe wirtschaftlich kooperierende Firmen nur das Positive zu berichten, derartig massive Betrugsvorwürfe gegen das verbundene Unternehmen aber auszublenden ist gewiss nicht die Aufgabe der Presse, die hier vorliegend zur Hure von Betrügern wird.
Denn die "Westfälische Rundschau" schreibt über über die Verleihung von Preisen an die Euroweb, deren Zustandekommen über eher zweifelhafter Natur ist, erwähnen aber die vielen harten und auf Urteile wegen arglistiger Täuschung gestützten Betrugsvorwürfe nicht. Sogar ein (angeblicher) 17. Platz in einer völlig bedeutungslosen Wertungsliste einer ausländischen Organisation wird zum Artikel aufgeblasen. Da wird also auch nichts recherchiert, es wird das geschrieben, was die Euroweb an die Zeitung zum Veröffentlichen gibt. Ja es wird noch nicht einmal die Werbung vom redaktionellen Teil getrennt, auch die wirtschaftliche Verbindung zum eigenen Konzern ist im Artikel nicht erwähnt. Redaktionelle Arbeit geht aber ganz anders.
Die Sache zeigt, wie wichtig es ist, dass auch Bürger jenseits jener Pressekonzerne - die auf Grund des Kapitalbedarfes und gegenseitiger Verbindungen oder Beteiligungen zunehmend mit zahlenden Unternehmen kooperieren - frei berichten dürfen. Denn den Journalisten in Pressekonzernen ist sehr wohl klar, welche Auswirkungen es auf diese hätte, wenn zum Beispiel die "Westfälischen Rundschau" über die Betrugsverfahren gegen Philipp Preuß berichten würde. Der Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Malte Hinz, würde seinen Posten wohl nicht mehr lange haben. Petra Grotkamp würde ihn wahrscheinlich achtkantig feuern (lassen), tatsächlich (der formelle, also offizielle Grund wäre sicher ein anderer) weil er die wirtschaftlichen Interessen der WAZ-Gruppe konterkariere.
Die "Westfälische Rundschau" ist durch die Selbstzensur und die Werbung für Betrüger jedenfalls für mich auf den Status eines "Wurstblattes" gefallen. Was da getrieben wird ist aus Sicht eines jeden anständigen Journalisten abartig. Und man kann nun auch sagen, dass es sich bei der Euroweb Internet GmbH um eine durchaus mafiöse Form kriminellen Handelns handelt. Denn es ist kaum glaubbar, dass die Verbindung zur WAZ, also zur Pressezarin Petra Grotkamp, nicht auch ganz bewusst und zielstrebig mit dem Ziel eingegangen wurde, negative Presse zu vermeiden und das eigene Unternehmen, damit den Betrug zu fördern.
Freitag, 4. Mai 2012
Kein Kurzkapitel: Euroweb-Mafia
Insbesondere der Berger-Philipp, den ich ja nicht mehr "Inkassobutze" nennen soll, weil das "gar schrecklicher Inkassomann" bedeute und ihn deshalb ein "Inkassobützlein" nenne (das bedeutet: "nur wenig schrecklicher Inkassoonkel") sollte eifrig lauschen, was ich im Abendprogramm Erbauliches und dann Nützliches zu seiner Ausbildung zum "Ansprechpartner im Medienrecht" biete!
Der Philipp Karl Berger aus dem Dorf Niederkrüchten hat nämlich einen jungen und offenbar recht unbedarften Kanzleiangestellten, den "Rechtsanwalt" Jean-Paul Bohne vorgeschickt und wie folgt lamentieren lassen:
So nutzt der Blogger auch nachfolgende „Labels“ für seinen Text:„arglistige Täuschung, Betrug, Chistoph Preuß, Daniel Fratzscher, Euroweb, Kanzlei Berger, Lügen, Mafia, Philipp Berger“
Hierdurch wird die Intention des Autors unmissverständlich klar und eindeutig. Unser Mandant wird als Betrüger, Lügner und Mitglied
einer kriminellen Organisation dargestellt. Diese jede Legalität
verlassende Vorgehensweise durchzieht als roter Faden den gesamten Blog.
In dem, durch diesen Abschnitt der "20-Seiten-Abmahnung" betroffenen Artikel geht es darum, dass der sich wohl lieber als eher "unschrecklich" dargestellt wissen wollende Philipp Berger ehrliche Bürger dieses Landes anschreiben lässt (*) und in einer Weise um einen Vergleich nachsucht, die ich jedenfalls als "ganz klare Täuschung" bezeichne.
*) den Bockmist unterschreiben wohl eher die so genannten "Kanzleiasseln", das ist der bitterschwarze Fachjargon für "angestellte, schlecht bezahlte Anwälte, die im dunklen, von flackernden Neonleuchten kaum erhellten Kanzleikeller den Hauptteil der Arbeit machen ohne je einen Mandant, einen Richter, oder gar das Tageslicht zu sehen".
Ich hatte bereits beschrieben, dass die Kanzlei in diesem Schreiben im Name und im Auftrag der Euroweb unwahr vormacht, jedenfalls den Teil der Wahrheit vorsätzlich und wissentlich verschweigt, bei dessen Kenntnis die angeschriebenen lachend abwinken würden.
"Lüge" als "Label" ist also berechtigt. Das der Anwalt ein "Lügner" ist, das denke ich zwar (und das kann mir auch kein noch so krasser Richter des LG Köln, Hamburg oder Berlin verbieten) - aber diese Darstellung hatte ich in dem Artikel sorgfältig vermieden.
"Betrüger" ist als "Label" berechtigt, denn ich warne in dem Artikel davor, dem Anwaltsschreiben zu glauben, weil darin falsch vorgemacht wird. Das hatten wir schon. Es soll ein Vergleich erwirkt werden, ein Vertrag mit einer Zahlungsverpflichtung. Täuschung und Vermögensverschiebung sind die Merkmale des Betruges. Das kennen meine Leser und die des § 263 StGB.
"Mafia" ist als "Label" gerechtfertigt. Das habe ich schon mit einem gewissen Dialerparasit durch. Der hatte es versucht: das angeningelte Amtsgericht und das danach geradezu "schlosshundmäßig" angeheulte Landgericht sagten sinngemäß
"Nein, Du kleiner Dialerparasit. Das ist eine zulässige Meinungsäußerung weil Du übel abzockst!"... und lehnten sein Begehren rundweg ab. Da half sein bitteres Weinen nicht und auch nicht die Drohung mit dem großen Bruder "Bernhard S."
Heute ist „Mafia” ein internationales Synonym für organisierte Kriminalität. Organisierte Kriminalität wieder bezeichnet laut Wikipedia:
Gruppierungen, die kriminelle Ziele systematisch verfolgen.
In Deutschland wird der Tatbestand wie folgt definiert:
„Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteiligzusammenwirken.
- a) unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
- b) unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
- c) unter Einflussnahme auf Politik, Massenmedien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft
die Euroweb und deren Tochterfirmen verfolgen eine Vertriebsstrategie, welche, dafür haben wir zahlreiche Urteile, die arglistige Täuschung beinhaltet und wendet diese wie folgt systemisch an:
- Ausbildung der Werber, die bei Telefonaten und Kundenbesuchen auswendig gelernte Sätze aufsagen, vorgefertigte Formulare verwenden, dabei zunächst über den Verkaufscharakter des zu vereinbarenden Termins täuschen, dann über die Tatsache, das die Angesprochenen für etwas in Monatsraten bezahlen, was denen gerade im Verkaufsgespräch als kostenlos erbrachte Leistung vorgemacht wurde.
- Den Kunden wird bewusst und vorsätzlich unwahr vorgemacht, diese erhielten als "Referenzkunden" Preisvorteile von bis zu 15.000 Euro (über 4 Jahre) im Gegenzug zu eigenen Leistungen.
- Die Verbote aus erlassenen einstweiligen Verfügungen werden umgangen.
- Vor Gericht wird systematisch und mit ungeheurer Dreistigkeit gelogen, auch das ist aus vielen Urteilen bekannt.
Das ist also auch Betrug. Gewerbsmäßiger Betrug sogar. Sogar "Bandenbetrug", denn es sind viele beteiligt. Letztendlich auch die "Rechtsanwälte" der Berger Law LLP, die gerade nicht behaupten können, dass diesen die in vielen Fällen nachweislich unwahren Vorträge vor den Gerichten nicht bewusst waren. Auch das lässt sich durch Schriftsätze und Urteile nachweisen.
a) Für diese Methode werden zahlreiche Firmen benutzt, welche ein schon recht undurchsichtiges Geflecht bilden und es ist durch eine falsche Versicherung an Eides statt des Christoph Preuß und einen Blick in die Registereinträge leicht zu beweisen, dass nicht mal dieser Geschäftsführer des Mutterkonzerns immer in der Lage dazu ist, zu sagen welche Firmen dazu gehören und wie diese gerade heißen. Ist der Name einer Firma verbrannt, wird diese umbenannt oder eine weitere gegründet (s. Webstyle GmbH, WAZ OnlineServive GmbH) und genau so wie vorher weiter gemacht. Auch die Kanzlei(en) des Philipp Berger und die Euroweb haben einen gemeinsamen Gründer (Amin El Gendi) und das selbe Gründungsjahr. Die Kanzlei ist nahezu ausschließlich von der Euroweb abhängig. Damit ist der Rechtsanwalt Philipp Berger zwar nicht formal aber sehr wohl aber faktisch, weil wirtschaftlich von der Euroweb-Firmensuppe abhängig.
b) Anwaltsschreiben sind definitiv zur Einschüchterung geeignete Mittel. Die gegenständlichen Schreiben der Kanzlei des Philipp Berger haben ja genau dieses Ziel: Durch die ausgewählten Urteile Einschüchtern und einen Vergleich erzielen, der für die Betroffenen zu einer Zahlungsverpflichtung führt, die sonst, eben wegen des Betruges beim Vertragsabschluss, kaum durchsetzbar wäre.
Ebenfalls zur Einschüchterung dient unzweifelhaft die "Berichterstattung" des Anwaltes Philipp Karl Berger, der stets nur über gewonnene Prozesse für das Firmenkonklomerat berichtet, darunter über Prozesse gegen die Presse, aber auch über erfolgreiche Beschwerden gegenüber Blogbetreibern wie die Google Inc. oder die Attica Inc. Ein juristisches Interesse an dieser Berichterstattung besteht nicht. Es handelt sich dabei lediglich um die Androhung von Übeln gegenüber denjenigen, welche es sich wagen, ihre Stimme gegen diese aus den Firmen und den beiden Anwaltskanzleien des Philipp Berger bestehende Organisation zu erheben. Ein anderer Teil der Berichte soll ganz offensichtlich dazu dienen, die getäuschten von einer Anfechtung oder Kündigung des Vertrages abzuhalten. Ein tatsächliches juristisches Interesse ist hier auch nicht erkennbar, statt dessen wird immer wieder - und gerade nicht unter umfassender oder auch nur angebrachter Darstellung der juristischen Besonderheiten des Einzelfalls - behauptet, dass eine Kündigung oder Anfechtung nicht zu geringeren, sondern sogar zu höheren Kosten führe. In der Gesamtschau diese Darstellung falsch und zwar vorsätzlich falsch. Das ist eine Drohung mit einem Nachteil. Der Anwalt Philipp Karl Berger von der Berger LAW LLP und der Kanzlei Berger LLP droht hier ganz bewusst und unverhohlen. Durch seine insgesamt wahrheitswidrige "Berichterstattung " nimmt er definitiv an dem insgesamt zu erkennenden Betrug teil, eine seiner Aufgaben in der Gesamtorganisation ist es durch die Berichte und unter Missbrauch des Anwaltsberufes zu drohen - durch die insgesamt falsche Information eine Kulisse aufzubauen in der die zuvor schon Betrogenen nachfolgend den Konflikt meiden und statt dessen lieber zu Unrecht zahlen! Es kommt hier nicht auf die Ausübung oder Androhung von Gewalt an, die OK-Definition sagt ganz eindeutig "oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel". Das ist erfüllt.
c) Zumindest auf die Presse und die Politik nimmt die Euroweb Einfluss.
- Es werden Politiker eingeladen. So berichtet die Euroweb über den Besuch eines Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek. Der fühlt sich inzwischen missbraucht, denn er hat erfahren, was WIRKLICH los ist. Auch an anderer Stelle prahlt die Euroweb selbst damit, dass diese Einfluss auf Politiker nimmt, Kontakte hat.
- Die Euroweb hat mit der WAZ-Gruppe, das ist ein Pressekonzern, eine Art "Joint Venture", eine Kooperation - die "WAZ OnlineService GmbH". Es ist wenig glaubhaft und in den Zeitungen der WAZ-Gruppe findet sich nichts, dass die WAZ noch ehrlich und wahrheitsgemäß über den Euroweb-Skandal berichtet. Die Einflussnahme auf die Presse findet also statt.
- Auch die "Förderung" von Sportlern u.ä. findet in diesem Rahmen statt. Es geht dabei um das gesellschaftliche Ansehen.
- Die Euroweb lässt Kritiker durch die Kanzlei des Philipp Berger mit hanebüchenen Abmahnungen überziehen um diese einzuschüchtern. Dem Anwalt Philipp Karl Berger muss das klar sein, er nimmt daran also ganz bewusst teil. Das gilt auch für seine Kollegen, die sehr wohl informiert sind.
Wenn der durchaus involvierte Herr "Rechtsanwalt" Philipp Berger oder irgend eine andere Person das wirklich gerichtlich klären oder einen Anlass zur Klärung dieser Frage geben will, dann kann ich nichts dafür.
Aber ich werde das einfach mal tun, durch die dumme Abmahnung gegenüber der Google Inc. besteht nach dem offensichtlichen Grund auch ein Anlass zu handeln. Die Presse - nicht die Medien der WAZ - werden das dann gierig aufgreifen, da bin ich mir sicher. Eine solche Sensation wird sich die Presse nicht entgehen lassen, hat es sich die Euroweb doch auch mit zahlreichen Medien durch die "Abmahneritis" sehr gründlich verdorben...
Genau darüber berichtet ja gerade der Philipp Berger in einem auf der Kanzleiwebseite und in offenen Portalen verbreiteten Artikel den ich durchaus als Drohung gegenüber der Presse empfinde - und davon gibt es nicht nur einen!
Samstag, 21. April 2012
Euroweb / WAZ: Joint-Venture, Franchising auf Gegenseitigkeit oder doch eher eine Mafia?
Ob sich die WAZ hier verplappert hat kann ich nicht wissen, jedenfalls steht diese Stellenanzeige in einem tiefen Gegensatz zu den verschiedentlich in Foren geposteten Behauptungen, wonach die Vertreter der WAZ OnlineService geäußert haben sollen, diese hätten mit der Euroweb nichts zu tun.
Franchising auf Gegenseitigkeit - oder doch eine "Mafia"?
Die WAZ Gruppe braucht, wie die TAZ berichtete, wohl recht dringend Geld. Offenbar hat die WAZ in das Franchising den eigenen Ruf eingebracht. Aber nicht nur diesen. Mit dem Einbinden der WAZ in die Euroweb hat letztere folgendes gewonnen:
- Zur WAZ gehören mehr als 40 Tageszeitungen in Deutschland, Österreich und Südosteuropa – mit Schwerpunkten im Ruhrgebiet (WAZ, WR, NRZ, WP) und Thüringen (TA, TLZ, OTZ). Diese bringt also eine hübsche Sammlung mit Adressen möglicher Kunden in das Geschäft ein. Die Anzeigenkunden.
- In den Blättern der WAZ-Gruppe wird wohl nur noch positiv über die Euroweb und deren Töchter wie die Webstyle berichtet. Unabhängiger Journalismus geht nicht mehr, wenn eine wirtschaftliche Verbindung zu einem verrufenen Unternehmen besteht. Da wird wohl kaum kritisches gedruckt. So schweigt die WAZ beharrlich auch zu den recht herben Urteilen wegen arglistiger Täuschung und trotz der vielen Verfahren vor den Gerichten. Unabhängiger Journalismus geht jedenfalls ganz anders.
- Zugleich liefert die WAZ als Pressekonzern natürlich auch beste Verbindungen in Polititik und Gesellschaft. Das die Euroweb neulich berichtete, dass ein CDU-Bundestagsabgeordneter diese besucht habe kann damit zusammenhängen - ging doch der Mehrheitsbesitz an der WAZ jetzt erst zur "Familie" Grotkamp - und die gilt als CDU-nah.
- Ein fertiges Vertriebssystem, das sehr wohl auf arglistiger und systematisch betriebener Täuschung beruht,
- die komplette technische Infrastruktur,
- etliches Personal und
- erste "Referenzkunden".
So ist es kein echtes Geheimnis, dass die Webseiten, welche die "WAZ" als eigenes Produkt verkauft, tatsächlich von der Euroweb erstellt werden. Auch kümmert sich ein Herr Georgi Grozdev von der Euroweb um das Hosting bei dem selben Billiganbieter, in dessen bulgarischen Rechenzentrum auch die Euroweb ihre Server stehen hat.
Was die WAZ Online Service GmbH selbst macht ist "Euroweb" zu verkaufen und damit die eigene Glaubwürdigkeit aufs Spiel zu setzen. Dafür dürfte diese - im Gegenzug - freilich einen erheblichen Anteil an der "Beute" erhalten.
![]() |
| Produktkenntnis ist wohl nachrangig - wie wir sehr genau wissen haben die Euroweb-Chefs ja mit der Referenzkundenmasche auch Alarmanlagen verkauft... |
Das dies alles den Eindruck einer mafiösen Zusammenarbeit macht kann und muss man hinsichtlich der sich häufenden Urteile wegen arglistiger Täuschung - mithin Betruges - zum Nachteil der Euroweb und deren Töchtern annehmen.
Denn der WAZ sollte kaum entgangen sein, mit wem sich diese ins Bett legt. Oder macht Geld so blind?
Donnerstag, 19. April 2012
LG Bautzen: Euroweb täuscht arglistig
Das Urteil des LG Bautzen,Az.: 2 O 520/11 hat das Zeug dazu, die von der Euroweb, der Webstyle und anderen Firmen der Herren Christoph Preuß, Daniel Fratzscher und Amin El Gendi geprägte "Referenzkundenmasche" nunmehr endlich und endgültig zu beerdigen und es brandmarkt den systematisch und in vielen tausenden Fällen begangenen Betrug der Euroweb, der aktuell mit der selben Masche auch von einer WAZ Onlineservice GmbH unter Beteiligung des WAZ-Konzerns aber auch der vorgenannten Herrn in einem mafiös anmutenden "Franchising" fortgesetzt wird. Dazu später mehr.
Das LG Bautzen hat endlich einmal das geurteilt, was eigentlich jedem vernünftig, gerecht und sittsam denkenden Bürger als die einzig denkbare Weise der Behandlung eines solchen Falles erscheint.
Das Vormachen einer kostenlosen Leistung ist genau dann arglistige Täuschung, wenn die Leistung tatsächlich nicht kostenlos erbracht wird. Das anbietende Unternehmen nehme zumindest billigend in Kauf, dass den Käufern nicht klar sei, dass die als kostenlos versprochene Hauptleistung mit den vertraglichen Raten für die Nebenleistung bezahlt würde.
Und Betrug ist ein solches Vorgehen natürlich auch.
Freitag, 13. April 2012
Die „WAZ-Onlineservice“ - wie die Euroweb drin steckt

Es wird auch behauptet, die Seite sei von der WAZ Onlineservice erstellt:

Einblick in den wirklichen Ersteller gibt der Quelltext:
Die „WAZ-Onlineservice“ hat gar nichts mit der Euroweb zu tun (Oder doch?) - Rebuild
Dies ist Rebuild eines Artikels aus dem Webcache, vom 13. Juni 2011. Der Artikel war in dieser Form auf der "Rechtsfreien Zone" verfügbar und wurde von Wordpress gelöscht ohne das hierfür ein Grund gegeben war. Nichts an diesem Artikel ist rechtswidrig. Einige Grafiken waren trotz größten Bemühens nicht aufzutreiben, an diese Stellen habe ich für Ersatz gesorgt.
Motiv für die Wiederherstellung ist ein künftiger Artikel, in dem ich über das Verhältnis der Euroweb und der WAZ-Gruppe ausführe. Der wird gewiss interessant.
Der Artikel vom Juni 2011:
Die „WAZ-Onlineservice“ hat gar nichts mit der Euroweb zu tun (Oder doch?)
Wenn man den „Vertriebsexperten“ der “WAZ-Onlineservice“ (Ruhrgebiet OnlineServices GmbH / WAZ NewMedia GmbH & Co. KG; melden sich am Telefon mit „von der WAZ“) zuhört, dann haben diese mit der Euroweb Internet GmbH „rein gar nichts“ zu tun.
Aber stimmt das auch?
(Ich bitte um Entschuldigung: Hier folgen ein paar technische Untersuchungen, die den weniger geneigten Lesern natürlich als langatmig und uninteressant erscheinen werden. Einfach nicht lesen. Ein wichtiger Hinweis für diejenigen, welche durch Cold Calls dieser sehr speziellen „WAZ“ belästigt werden, steht am Ende des Artikels.)
Aber zunächst schauen wir uns den aktuellen Auftritt der „WAZ-Onlineservice“ (Ruhrgebiet OnlineServices GmbH / WAZ NewMedia GmbH & Co. KG) an. Der liegt auf der Adresse http://www.waz-onlineservices.de/.
Dank der Netztools von Freund fastix kann man diese Adresse genauer untersuchen:
Zunächst einmal die Domain „waz-onlineservice.de“ mit whois:
whois für waz-onlineservices.de: Daniel Fratzscher (Euroweb) ist Admin C
Daniel Fratzscher, Gladbecker Str. 425, Essen. Daniel Fratscher ist Geschäftsführer der Webstyle GmbH, einem Tochterunternehmen der Euroweb Internet GmbH – die er selbst mit gründete. Die Adresse ist interessant:
Die Adresse des "WAZ-Online-Service-Admin C" ist die Adresse der Euroweb Vertriebsniederlassung Essen
Das ist also die Essener Euroweb-Vertriebsrepräsentanz. Na toll! Das reicht aber nicht allein für den Nachweis, dass die “WAZ-Onlineservice“ (Ruhrgebiet OnlineServices GmbH / WAZ NewMedia GmbH & Co. KG) eine Nachfolgeorganisation oder Tochter der Euroweb ist.
Wenn es nicht weitere Hin- und Beweise gäbe.
Auf der Webseite der „WAZ-Onlineservice“ finden sich „Referenzen“:
Eine davon ist die „Vereinsgaststätte Krämer“. Untersuchen wir die mal mit den Webtools.Zunächst das whois auf die Domain „vereinsgaststaette-kraemer.de“:
Christoph Preuß ist Admin C von WAZ-Online-Service-Referenzseiten
Ups! Euroweb. Zuletzt aktualisiert am 11. Februar 2011. Gab es da die „WAZ-Onlineservice“ überhaupt schon? Und jetzt sehen wir nach der IP-Adresse von vereinsgaststaette-kraemer.de:
Die "Vereinsgaststätte Krämer" hat die IP 91.199.247.31 und den Mailserver mx02.euroweb.net
Ups. Euroweb. Ein NS-Lookup auf diese IP 91.199.247.31 liefert den Servername „plesk06.euroweb.net“:
Und jetzt die whois mit der IP-Adresse 91.199.247.31:
WAZ-Online-Service-Referenzseite liegt auf einem Server der Euroweb!
Euroweb, Euroweb, Euroweb! Interessant ist der Name von Georgi Grozdev, der hier mit der Euroweb-Adresse drin steht. Denn wenn wir uns die IP-Adresse von WAZ-Onlineservice.de anschauen:

Der Server von waz-onlineservices.de hat die IP-Adresse 94.156.146.21.
Dann taucht der Eurowebber wieder auf: Konkret im whois zur IP-Adresse 94.156.146.21:
Georgi Grozdev von der Euroweb verwaltet das Netzwerk der "WAZ Online Services".
Mit Adresse in Bulgarien und zweitem Vorname Angelov. Und jetzt werfen wir mal einen Blick auf die altbekannte Webseite „phoning.eurweb.net“:
Und? Schauen wir uns mal mit traceroute an, wo die Server stehen: Traceroute ist das Mittel der Wahl:
- Das Routing zu phoning.euroweb.net läuft über Berlin nach Sofia (NETERRA-LTD.car1.Sofia1.Level3.net)
- Routing zu waz-onlineservice.de läuft über Berlin nach Sofia (NETERRA-LTD.car1.Sofia1.Level3.net)
Welch „Zufall“! Die Euroweb und die WAZ-Onlineservice hosten in Bulgarien beim gleichen Dienstleister. Für beide ist in Person des Georgi (Angelov) Grozdev auch noch Mitarbeiter tätig, der in Bulgarien jedenfalls eine Post- und Email-Adresse hat! Das wird wohl das „Euroweb-Entwicklungszentrum in Bulgarien“ sein: Ein Büro, von welchem aus die in einem großen Rechenzentrum lokalisierten Server der Euroweb verwaltet werden, welche zu gleich auch die der „WAZ-Onlineservice“ sind.
Fazit:
Personen, Adressen, Technik: Alles von der Euroweb. Auch wenn die Herren Fratzscher und Preuß mit vereinten Kräften, Geschichten am Telefon, einer neuen Adresse und mit Hilfe der „Vertretungsberechtigten Geschäftsführer: Erik Peper, Mark-Oliver Multhaup, Volker Wentz„ vormachen wollen, dass diese „WAZ-Onlineservice“ nichts mit der Euroweb zu tun hat, so wird sich wohl herausstellen, dass auch die „Persönlich haftende Gesellschafterin: WAZ NewMedia Verwaltungs GmbH, Registergericht Essen, Registernummer: HRB 12840″ nichts anderes als eine Euroweb-Tochter ist und sich im Besitz der selben Personen findet, die auch die Euroweb besitzen und betreiben. Darüber, wer in dieser Firma das tatsächliche „Sagen“ hat, braucht man nicht wirklich zu spekulieren: Zu viele Namen der „Euroweb-Großkopferten“ tauchen da wieder auf.
Wenn man dann noch liest, was Thorsten Romaker alles herausgefunden hat - nämlich dass die „WAZ-Onlineservice“das Geschäftsmodell der Euroweb 1:1 übernommen haben, den gleichen Systemvertrag mit den gleichen falschen Versprechungen von wegen „kostenloser Erstellung von Webseiten“ und vor allem verbotenen Telefonanrufen (Cold Calls) an den Mann bringen, dann versteht man auch warum seitens der tatsächlich verantwortlichen Preuß und Fratzscher versucht wird, hier eine juristische, physische und personelle Trennung vorzutäuschen. Nämlich um gerichtliche Verfügungen zu umgehen: konkret wohl u.a. die Verfügung des LG Düsseldorf Az. 34 O 173/11.
- Aus dem Google Cache, vom 9. Juni 2011 20:12:47 GMT stammte folgende Information: Die WAZ-Onlineservice saß an der Adresse der Euroweb in Düsseldorf
- Aus dem Google Cache, 9. Juni 2011 20:12:47 GMT stammte folgende Information: Der Euroweb-Gründer Daniel Fratzscher war Geschäftsführer der WAZ-Onlineservice GmbH
Wirklich gelungen ist das Verstecken nicht. Alles weitere entscheiden in naher Zukunft die Gerichte.
Sollten Sie von der „WAZ-Onlineservice“ (Ruhrgebiet OnlineServices GmbH/WAZ NewMedia GmbH & Co. KG; behaupten, die „WAZ“ rufe an und es gehe um eine Partnerschaft im Bereich „Print und Web“) belästigt werden, so dürfte eine Kontaktaufnahme mit der Kanzlei Stefan Richter, Bürgerheimstr. 23, 10365 Berlin, Telefon Telefon: (030) 47475582, Telefax Telefax: (030) 47475583, Email anwalt (bei) kanzlei-richter.com, das Mittel der Wahl sein. Wir jedenfalls glauben dass das LG Düsseldorf sich die Umgehung seines Beschlusses in der Sache 34 O 173/11 nicht gefallen lassen wird. Dann haben entweder der Herr Preuß, der Herr Fratzscher oder die neuen Geschäftsführer ein echtes Problem: Bis zu 6 Monate Haft für den Einzelfall, maximal 2 Jahre Haft drohen.
Viel Spaß dabei!










