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Donnerstag, 9. August 2012

Ex-Eurobwebler / Webstyler / Maxworker - aufgepasst

Man hat Euch schlecht behandelt? Man hat Euch der Strafverfolgung ausgesetzt? Man hat Euch von einem tollen Einkommen erzählt und dann habt Ihr nicht viel mehr gehabt als ein Hartz IV-Empfänger? Man hat Euch rausgeworfen, obwohl Ihr den Buckel krumm gemacht habt?

Falls das Eure Meinung über euren Ex-Arbeitgeber ist, dann wäre es doch eine richtig gute Idee, dafür eiskalt eine "Rücküberweisung"vorzunehmen!

Schickt einfach einen Scan oder eine Kopie eures Arbeitsvertrages, Schulungsmaterial, sonstiges Euroweb-Material an die rechts unten angegebene Adresse. Die Opfer der Referenzkundenmasche können das gut gebrauchen.

Soweit Euch erzählt worden ist, dass die Euroweb diese Unterlagen personalisiert habe - lasst Euch nicht beirren, diese Personalisierung kann man auch wieder aus den Dokumenten entfernen, die dafür nötige "Manpower" und das dafür notwendige Wissen haben wir.

Soweit Euch erzählt worden ist, dass die Euroweb, die Webstyle - oder wer auch immer - Euch mit Klagen und Schadensersatzforderungen kommen wird, wenn derlei Material in Umlauf oder an die Öffentlichkeit kommt, könnt Ihr also aus zwei Gründen beruhigt sein: Diese Klausel dürfte sich als sittenwidrig erweisen und zudem wird tatsächlich niemand je erfahren, von wem die Unterlagen kommen. Sollten die Unterlagen übrigens einem Staatsanwalt in die Hände fallen, dann wird kein deutsches Gericht dafür der Euroweb, Webstyle, Maxworker oder wem auch immer eine Strafzahlung - und schon gar nicht aus einem insoweit sittenwidrigen Vertrag - zusprechen. Denn zur Sachverhaltsaufklärung bei (mutmaßlichen) Straftaten aufzuklären ist ja erste Bürgerpflicht. Die Drohung ist also eine leere Drohung...

Solltet ihr also der Meinung sein, Ihr fühlt Euch "verarscht und getreten" (Zitat von einem eurer Kollegen), dann her mit den Unterlagen!


Samstag, 19. Mai 2012

Petra Grotkamp/WAZ: Die Presse als Hure von Betrügern

In jüngerer Zeit häufen sich lobende Berichte über die Euroweb u.a. in der "Westfälischen Rundschau". Dieses Blatt gehört zur WAZ-Gruppe und die WAZ-Gruppe überwiegend einer Petra Grotkamp.

Zu dieser WAZ-Gruppe gehört auch die WAZ Onlineservice GmbH. Diese wieder ist eine Kooperation mit der Euroweb Internet GmbH. Die Euroweb Internet GmbH ist wieder eine Firma, deren Geschäftsmodell mit "systematischer, gewerbsmäßig und bandenmäßig betriebener Betrug" sicherlich richtig bezeichnet ist, hierfür sprechen zahlreiche Urteile und Verfahren vor Staatsanwaltschaften. Die Problematik und die Betrugsvorwürfe sind öffentlich bekannt, dass muss gerade auch für die "Journalisten" aus dem Hause der Petra Grotkamp gelten. Wenn diese jetzt aber nur noch positiv über die Euroweb berichten und negative Aspekte gänzlich außen vor machen, dann wird das von der der Frau Petra Grotkamp gesteuerte Haus zum Mittäter, die Journalisten des Verlages überschreiten eine Grenze. Denn über mit der WAZ-Gruppe wirtschaftlich kooperierende Firmen nur das Positive zu berichten, derartig massive Betrugsvorwürfe gegen das verbundene Unternehmen aber auszublenden ist gewiss nicht die Aufgabe der Presse, die hier vorliegend zur Hure von Betrügern wird.

Denn die "Westfälische Rundschau" schreibt über über die Verleihung von Preisen an die Euroweb, deren Zustandekommen über eher zweifelhafter Natur ist, erwähnen aber die vielen harten und auf Urteile wegen arglistiger Täuschung gestützten Betrugsvorwürfe nicht. Sogar ein (angeblicher) 17. Platz in einer völlig bedeutungslosen Wertungsliste einer ausländischen Organisation wird zum Artikel aufgeblasen. Da wird also auch nichts recherchiert, es wird das geschrieben, was die Euroweb an die Zeitung zum Veröffentlichen gibt. Ja es wird noch nicht einmal die Werbung vom redaktionellen Teil getrennt, auch die wirtschaftliche Verbindung zum eigenen Konzern ist im Artikel nicht erwähnt. Redaktionelle Arbeit geht aber ganz anders.

Die Sache zeigt, wie wichtig es ist, dass auch Bürger jenseits jener Pressekonzerne - die auf Grund des Kapitalbedarfes und gegenseitiger Verbindungen oder Beteiligungen zunehmend mit zahlenden Unternehmen kooperieren - frei berichten dürfen. Denn den Journalisten in Pressekonzernen ist sehr wohl klar, welche Auswirkungen es auf diese hätte, wenn zum Beispiel die "Westfälischen Rundschau" über die Betrugsverfahren gegen Philipp Preuß berichten würde. Der Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Malte Hinz, würde seinen Posten wohl nicht mehr lange haben. Petra Grotkamp würde ihn wahrscheinlich achtkantig feuern (lassen), tatsächlich (der formelle, also offizielle Grund wäre sicher ein anderer) weil er die wirtschaftlichen Interessen der WAZ-Gruppe konterkariere.

Die "Westfälische Rundschau" ist durch die Selbstzensur und die Werbung für Betrüger jedenfalls für mich auf den Status eines "Wurstblattes" gefallen. Was da getrieben wird ist aus Sicht eines jeden anständigen Journalisten abartig. Und man kann nun auch sagen, dass es sich bei der Euroweb Internet GmbH um eine durchaus mafiöse Form kriminellen Handelns handelt. Denn es ist kaum glaubbar, dass die Verbindung zur WAZ, also zur Pressezarin Petra Grotkamp, nicht auch ganz bewusst und zielstrebig mit dem Ziel eingegangen wurde, negative Presse zu vermeiden und das eigene Unternehmen, damit den Betrug zu fördern.